Ingvild Lothe

2016 erschien das Debüt der jungen Norwegerin Ingvild Lothe beim Kolon Forlag. 2018 kommt „Warum bin ich so traurig wenn ich doch so süß bin“ in der deutschen Übersetzung von Karl Clemens Kübler bei uns heraus.

Das Buch hat u.A. den Preis „Gode Foremål“ erhielt und wird von der Presse gleichzeitig als dunkel, lustig und rührend beschreibt.

Foto: Heidi Furre

Victor Boy Lindholm

Victor Boy Lindholm (g. 1990) hat vor seinem Debüt GOLD die kleine Hefte Drone (2014) und JUSTIN (2013) herausgebracht. GOLD, das 2014 beim dänischen Verlag Kronstork erschien, ist erster Teil einer Trilogie. Mit GOLD hat Victor Boy Lindholm sich sowie als zentraler Dichter der skandinavischen Literaturszene manifestiert als auch eine Ablehnung der Feinkultur als das einzige Thema der Poesie in Zentrum gestellt.

GOLD ist eine politische Untersuchung von alles was in der westlichen Welt glitzert. Aber nicht alles was glitzert ist, wie wir schon wissen, Gold, wie das auch Victor Boy Lindholm selber beschreibt:

“Sie heißt GOLD, weil das Metall sich in einem lässigen Verhältnis zur Welt in der ich mich befinde, materialisiert. Gold ist dekadent aber auch Alltag. Genau so wie das Leben in der westlichen Welt.”

GOLD ist eine Betrachtung des modernen Kapitalismus, des Rechtspopulismus in Europa, der Natur und ihrer menschlichen Zerstörung, und des Jungseins in dieser Welt.

Der Gedichtband in der deutschen Übersetzung von Lars Bliesener erscheint Anfang 2018.

Bild: Maria Dønvang